Digital Detailhandel – die Trends

„Schreib mal was über die Digitalisierung im Retail“ haben sie gesagt. „Das ist doch heute auch wichtig“ sprach es. Darum also der Einblick in einige Referenzprojekte. Kurzfazit? Künftiges Retail wird in kollaborativen Ökosystemen strukturiert.

Schauen wir uns den Flagship Store von Ralph Lauren in New York an. Sämtliche Kleider sind mit RFID-Chips ausgerüstet. Dies macht es möglich, dass in der Umkleidekabine zusätzliche interaktive Informationen (Farbauswahl, weitere Grössen oder ähnliche Modelle) auf dem Spiegel erscheinen. Auf Knopfdruck lässt sich Verkaufspersonal direkt neben die Kabine ordern. Solche digitale Angebote ermöglichen ein bleibendes Erlebnis für den Kunden, was sich positiv auf die Kundenbindung auswirken dürfte.

Neben der geeigneten Software ist eine adäquate Hardware relevant; idealerweise die Kombination von beiden. Samsung bietet eine Lösung an, welche als Spiegel und Display zugleich bei einem Coiffeur in Seoul zum Einsatz kommt. Durch die interaktiven Informationen auf dem Display und den technologischen Überraschungseffekt wird das Haareschneiden zum unvergesslichen Erlebnis.

Vor der konkreten Umsetzung braucht es jedoch eine geeignete Strategie. Die Entscheidungsträger im Detailhandel werden in den kommenden Monaten diesbezüglich intensiv gefordert sein. Es gilt einen Plan zu entwickeln, welcher die Digital Trends clever antizipiert. Der roten Faden dabei ist der Aufbau von kundenfreundlichen und offenen Ökosystemen. Collaboration is key!

Hilfreich scheint mir eine Vision von PwC. Sie stellten sich die interessante Frage, wie ein Laden mit uns sprechen würde. Die Antwort ist ein nutzerfreundliches Konzept, welches mit unzähligen Punkten der Wertekette in Verbindung gebracht werden muss. So was will ich!

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